Nach vielen Tagen mit dunklen Wolken, kalten Winden und lang anhaltendem Regen folgte der Beginn der Kerb bei blauem Himmel, Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Das sind gute Bedingungen für einen gelungenen Kerbabend und der begann mit dem alljährlich stattfindenden Dorfrundgang.
In diesem Jahr standen die landwirtschaftlichen Höfe auf dem Programm, von denen es noch so einige gibt – aber nicht mehr im Dorf! Gestartet wurde beim Landwirt Michel in der Krötengasse 1 und nach einer kurzen Einleitung übergab Kerbvadder Marco das Mikrofon an den Seniorchef des Hofes, Georg Michel. Er erzählte den reichlich anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörern etwas über die Geschichte des Hofes und der Entwicklung der vergangenen Jahre, bevor er das Mikrofon weiter gab an seinen Sohn Andreas, der einen Blick auf die Gegenwart und Zukunft warf.
Weiter ging es dann zur Krötengasse 28, dem Fachwerkgebäude an der Ecke zum Klinger Weg aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Erbaut von Johan Friederich Breuer im Jahr 1803. Früher – bis zur Aussiedlung – genutzt als landwirtschaftliche Hofreite, heute dient es nach aufwändiger Renovierung in den Jahren 2002 bis 2011 als Wohnhaus.
Die nächste Station war das Hofgut Habitzheim, wo sich Freiherr von Heereman deutlich mehr Zeit als die geplanten sieben Minuten nahm, in der er über Geschichte, Gegenwart und Zukunft den Anwesenden viel Interessantes und Wissenswertes mitteilte.
Station Nummer 4 war der Hof Seeger, Haus Hennischrappe, in der Langgasse 12, gefolgt vom Schuchmann-Haus, in der Langgasse 15, gleich gegenüber. Den Abschluss machte das Haus „Schreunisch“ in der Schulstrasse 13 – denn der Vater und der Bruder vom Opa Wilhelm waren Schreiner. Elke und Heike, beide hier im Haus geboren, erzählten die Geschichte vom Tannenhof.
Den Text zum Dorfrundgang könnt ihr hier nachlesen.
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