Kerbverein Habitzheim

Dorfrundgang des Dorf- und Kulturvereins

2017 führte der Weg der über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Richtung Süd-Westen, zunächst entlang dem Hasselbach, dessen aktueller, amtlicher Name „Semme“ lautet, dann bergan über den Heuweg Richtung dem in den 1950-er Jahren erschlossenen Baugebiet „Auf der Platte“ und anschließend über die Kuppen am südlichen Rand Habitzheims weiter Richtung Reinheimer Berg bis hinunter zum Ohmweg, über den es zurück ging Richtung Freier Platz.

Während des Dorfrundgangs erfuhren die über 100 Teilnehmerinenn und Teilnehmern von Heinrich Eichhorn wieder interessantes und wissenswertes über ihren Heimatort, wie zum Beispiel über den Hasselbach, nach dem auch die Grundschule benannt wurde und dessen aktueller, amtlicher Name „Semme“ lautet. Oder über das Wohngebiet „Auf der Platte“, das Ende der 1950er-Jahre erschlossen wurde und zu dem damals die Straßen „Auf der Platte“, „Jahnstraße“ und der „Reinheimer Weg“, die heutige „Schillerstraße“ zählten. Die „Goethestraße“, ein zuvor namenloses Straßenstück, erhielt ihren Namen erst später. Heinrich Eichhorn erklärte den Anwesenden, dass die Schillerstraße damals aus gutem Grund Reinheimer Weg genannt wurde, weil dieser Weg in früheren Zeiten als Verbindungsweg nach Reinheim genutzt wurde. „Früher wurden die Wege immer über Kuppen geleitet, da diese meist trocken waren und der Sandgraben, der in früheren Jahren viel mehr Wasser führte, auch oft über seine Ufer trat“, so Heinrich Eichhorn in seinen Ausführungen. Diesem Weg folgte die Gruppe in Richtung Reinheimer Berg und weiter bis hinunter zum Ohmweg, an dem eine Tafel des Dorf- und Kulturvereins über die angrenzenden Flurnamen wie zum Beispiel die Flure „Auf dem Dörnerts“, „In der Höll“, „Am Käsbirnbaum“ oder „Sandgraben“ und „An der Sandkaute“ und ihre Bedeutung informiert. Heinrich Eichhorn ging auch auf die Frage einer Anwohnerin der Straße „Auf den Frohndäckern“ bezüglich der Herkunft des Straßennamens ein und erläuterte diesen. Zum Abschluss ging es die Krötengasse entlang, in der sich früher einige wichtige Einrichtungen befanden.

Wir bedanken uns bei Gabi Kaufmann und dem Dorf- und Kulturverein für die Informationen zum Dorfrundgang und für die Durchführung des Dorfrundgangs und des Mundartabends, die seit vielen Jahren die Häzemer Kerb bereichern.

Mehr Informationen unter www.kulturverein-habitzheim.de/gut-besuchter-historischer-dorfrundgang.

 

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